Präsentation des Netzwerks vor dem BüZ-Arbeitskreis E in Braunschweig

Am 30. September 2019 hat Arne als Vertreter unserer Koordinationsstelle die IGS Franzsches Feld in Braunschweig besucht, um dort sowohl interessierten Schüler*innen als auch Mitgliedern des Arbeitskreis E des „Blick über den Zaun“ die Möglichkeiten des Austauschnetzwerks BlickRichtungVielfalt vorzustellen.

Seit einigen Monaten haben wir uns in der Koordinationsstelle vorgenommen, den Kontakt zu unserem Partnernetzwerk „Blick über den Zaun“ auszubauen, indem wir die dezentralen Arbeitskreise des Schulverbunds besuchen (hier war bspw. Laura beim AK 15). Diese wurden zwischen 8-10 Schulen auf zehn Jahre gegründet und begleiten in dieser Zeit untereinander ihre Schulentwicklungsprozesse. Auch Vorläufer von BlickRichtungVielfalt, also dem sogenannten „Schüler/Lernenden BüZ“ entstammen aus den Aktivitäten verschiedener AKs.

So war es dann auch ein zentrales Anliegen bei diesem Besuch, die Unterschiede in den Arbeitsweisen von BlickRichtungVielfalt und „Blick über den Zaun“ hervorzuheben und gleichzeitig festzustellen, dass dafür eine ähnliche Haltung wichtig ist (Schulentwicklung durch peer reviews kritischer Freunde). So können bspw. Schüler*innen kaum Schulentwicklungsprozesse in großen zeitlichen Dimensionen begleiten – hier sind bereits einmalige Austausche notwendig, um die eigene Schulentwicklungsarbeit anzuregen. Auch die gut gemeinte Hürde der Standards des BüZ, denen sich jede beteiligte Schule verpflichten soll, können wir von Schüler*innen so nicht verlangen: Wir können nicht auf die Schulleitungen im Land warten, sondern möchten schon vorher und relativ unkompliziert jeder*jedem die Teilnahme an einem Austausch ermöglichen.

Wie einfach es ist, einen solchen Austausch zu starten, war dann Thema bei der Vorstellung vor interessierten Schüler*innen der IGS Franzsches Feld. Dadurch, dass über den AK E auch zwei Schülerinnen von der Stadteilschule Winterhude mit dabei waren, entstanden auch direkt verschiedene Gespräche darüber, wie unterschiedlich die Schulen arbeiten und was das für die Schüler*innen bedeutet.

Auf jeden Fall gab es vielseitige Interessensbekundungen und wir hoffen sehr, dass demnächst Schüler*innen von Schulen des AK E ihren ersten Austausch und ihre ersten eigenen Hospitationserfahrungen über unser Netzwerk sammeln können!