Über den Verein

  • Anliegen des Vereins
  • Mitgliedschaften
  • Entstehungsgeschichte

Herzlich Willkommen auf den Seiten der "Koordinationsstelle BlickRichtungVielfalt e.V." - dem Verein, der die Tätigkeiten und Prozesse im Netzwerk so gut es geht unterstützt!

Nachfolgend soll der Verein selbst und sein Anliegen vorgestellt - die anderen Reiter stellen jeweils die Möglichkeiten der Beteiligung sowie unsere Arbeit im zeitlichen Verlauf dar. Viel Spaß!


Zweck des Vereins

An dieser Stelle soll zwischen den Personen im Netzwerk (also den Austauschteilnehmenden) und den regulären Vereinsmitgliedern unterschieden werden. Jene Personen, die innerhalb des Austauschnetzwerks BlickRichtungVielfalt an Austauschen oder Tagungen teilnehmen, können dies tun, ohne weitere Pflichten in der Koordinationsstelle (bzw. dem Verein) zu übernehmen. Besonders deutlich wird dies in der assoziierten Mitgliedschaft, die Austauschteilnehmende durch verschiedene Versicherungen vor etwaigen Schäden schützt, wobei diese keine weitergehenden Aufgaben übernehmen müssen.

Dem gegenüber steht die Arbeit der Vereinsmitglieder in der Koordinationsstelle BlickRichtungVielfalt e.V. als unterstützende und fördernde Einheit. Ihr Ziel ist es, die Aktivitäten innerhalb des Netzwerks zu stärken und bekannter zu machen. Damit nehmen die Vereinsmitglieder eine Botschafterrolle ein und übernehmen zunehmend auch koordinierende oder administrative Aufgaben, wie z.B. das Betreiben dieser Website. Die Vereinsmitglieder sind demnach Personen, die bereits einige Austauscherfahrung gesammelt haben und entweder am Ende ihrer Schulzeit oder bereits im Leben stehen. Auch wenn diese eher auf einer organisatorischen Ebene arbeiten, kommt es doch vielleicht vor, dass ein Vereinsmitglied bei einem Austausch mit dabei ist 🙂

In unserer Satzung haben wir unsere Tätigkeiten und Ziele detailliert festgehalten:

Auszug aus § 2 unserer Vereinssatzung

  • Zweck des Vereins ist die Förderung der Erziehung gemäß § 52 (2) Abs. 7 Abgabenordnung, indem er Schülerinnen und Schüler zur Durchführung selbstorganisierter Schüleraustausche (nachfolgend „Austausche” genannt) befähigt.
  • Der Zweck des Vereins wird verwirklicht insbesondere durch:
    1. das Herstellen und Halten des Kontakts zu austauschinteressierten Schülerinnen und Schülern,
    2. Unterstützung der dadurch zustande gekommenen Austausche in organisatorischer, materieller und finanzieller Hinsicht,
    3. Sammlung und Bereitstellung von Erfahrungswissen zur Austauschdurchführung,
    4. öffentliche Darstellung des Austauschgedankens und der Netzwerkarbeit,
    5. Begleitung und Beratung der Austauschteilnehmenden in Prozessen der Schulentwicklung.

Die Koordinationsstelle unterstützen

Die Tätigkeiten der Koordinationsstelle des Austauschnetzwerks BlickRichtungVielfalt sind per Satzung gemeinnützig und nicht gewinnorientiert. Diese Arbeit wird durch ehrenamtliches Engagement ermöglicht und ist auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Wir freuen uns deshalb sehr über jede Spende. Egal, wie klein sie ist, kann sie zum Gelingen des nächsten Austauschs beitragen. Als anerkannt gemeinnütziger Verein sind wir berechtigt, Spendenquittungen auszustellen.

Kontodaten:

Empfänger: Koordinationsstelle BlickRichtungVielfalt e.V.
IBAN: DE46 8009 3784 0001 0165 20
BIC: GENODEF1HAL - Volksbank Halle (Saale)


Daten und Kennzahlen

Eingetragen im Vereinsregister seit Januar 2019: VR 5321 (Amtsgericht Stendal, Sachsen-Anhalt)

Vorstand:
Luis Pähler (Vorsitzender)
Vincent Heidemann (stellv. Vorsitzender)
Laura Hinneburg (stellv. Vorsitzende)
Arne Arend (Schatzmeister)

Weitere reguläre Mitglieder: 5
Assoziierte Mitglieder: 12
Fördermitglieder: 0

Stand: 14. Oktober 2019


Downloadbereich

Nachfolgend sind alle Dokumente festgehalten, die mit der Arbeit des Vereins in Verbindung stehen:


Vereinssatzung (.pdf)


Geschäftsordnung des Vereins (.pdf)


Finanzordnung des Vereins (.pdf)


Formular zum Vereinsbeitritt (.pdf)


Formular zum Vereinsaustritt (.pdf)

Unsere Vereinssatzung sieht drei verschiedene Arten der Mitgliedschaft vor, welche jeweils mit einem unterschiedlichen Ziel verbunden sind:

§ 3 Arten der Mitgliedschaft

  1. Der Verein besteht aus Vollmitgliedern, assoziierten Mitgliedern und Fördermitgliedern.
  2. Vollmitgliedschaft: Natürliche Personen, die ihre Bereitschaft zur Unterstützung der Vereinsarbeit erklären und die Satzung anerkennen, können Vollmitglieder des Vereins werden. Näheres regelt § 4.
  3. Assoziierte Mitgliedschaft: Natürliche und juristische Personen, die die Anliegen des Vereins teilen, können assoziierte Mitglieder des Vereins werden. Näheres regelt § 5.
  4. Fördermitgliedschaft: Natürliche und juristische Personen, die ihre Bereitschaft zur finanziellen Unterstützung der Vereinsarbeit erklären und die Satzung anerkennen, können Fördermitglieder des Vereins werden. Näheres regelt § 6.
  5. Die Mitglieder sollen den Verein in seinen Aufgaben nach Kräften fördern und sind gehalten, alles zu unterlassen, was dessen Gemeinnützigkeit, den gemeinsamen Interessen und dem Ansehen des Vereins, seiner Mitglieder und seiner Idee schaden könnte.

Nachfolgend sollen die drei Arten der Mitgliedschaft im Sinne eines Überblicks kurz vorgestellt und kommentiert werden. Die genauen Wortlaute und Details sind der Vereinssatzung zu entnehmen.


Reguläre Mitgliedschaft nach § 4

Die reguläre Mitgliedschaft (auch Vollmitgliedschaft) ist das Herzstück des Vereins. Diese Mitglieder stellen in der Summe den Verein und wählen einen Vorstand aus ihrer Mitte. Sie haben gleichwertige Mitbestimmungsmöglichkeiten und sind dazu angehalten, sich aktiv in den Arbeitsbereichen des Vereins einzubringen.

Die Vollmitgliedschaft ist Personen bis zu einem Alter von 30 Jahren vorbehalten und steht damit nicht Körperschaften oder sonstigen Einheiten offen. Mit der Einstimmung der Erziehungsberechtigten ist auch ein Beitritt minderjähriger Personen möglich. Wer an einem Vereinsbeitritt interessiert ist, muss zudem darlegen, in welchem Maße er mit der Arbeit der Koordinationsstelle bereits vertraut ist bzw. bereits im Kontext eines Austausches involviert gewesen ist.

Eine reguläre Mitgliedschaft bei der "Koordinationsstelle BlickRichtungVielfalt e.V." ist zudem mit der jährlichen Zahlung eines Mitgliedsbeitrages von mindestens 12,00€ verbunden.

Wir verstehen diese Art der Mitgliedschaft als Teilnahmemöglichkeit für interessierte Schülerinnen und Schüler, die abseits einer konkreten Austauschplanung das Netzwerk an sich stärken und sich an dessen Entwicklung beteiligen möchten (sich also beispielswiese im Botschafterprogramm einbringen wollen). Außerdem versteht sich der Verein als Alumni-Netzwerk.


Assoziierte Mitgliedschaft nach § 5

Personen und Körperschaften, die sich dem Anliegen der "Koordinationsstelle BlickRichtungVielfalt e.V." zugehörig fühlen und diese ideell unterstützen möchten, können eine assoziierte Mitgliedschaft beantragen. Diese Form der Mitgliedschaft hat ausschließlich einen symbolischen Charakter und geht eingeschränkten Rechten und Pflichten einher.

Beispielsweise entfällt für assoziierte Mitglieder der jährliche Mitgliedsbeitrag, gleichzeitig können sie sich nicht für Posten zur Wahl stellen oder von einem Stimmrecht Gebrauch machen.

Wir sehen diese Art der Mitgliedschaft als unkomplizierte Form, strategische Partnerschaften zu bestätigen oder als Austauschteilnehmende für Arbeiten im Kontext des Vereinszwecks in vielerlei Hinsicht versichert zu sein.


Fördermitgliedschaft nach § 6

Personen und Körperschaften, die sich dem Anliegen der "Koordinationsstelle BlickRichtungVielfalt e.V." verbunden fühlen und diese finanziell unterstützen möchten, können eine Fördermitgliedschaft beantragen. Dabei ist eine weitere Mitarbeit im Vereinskontext und am Alltagsgeschehen nicht notwendig. Auf eigenen Wunsch hin werden Fördermitglieder auf unserer Homepage besonders hervorgehoben und als solche benannt.

60,00€ sind als Mindestbetrag im Jahr von Fördermitgliedern zu entrichten.

Wir sehen in dieser Art der Mitgliedschaft eine gute Möglichkeit, als beteiligte Schule einen Beitrag zum Gelingen und zum Ausbau des Projekts zu geben. Über  Einzelpersonen oder sonstige Körperschaften, die an einer Fördermitgliedschaft interessiert sind, freuen wir uns natürlich ebenfalls!

2019

Vernetzungstagung “Mitreden bei Schulentwicklung!”

Nun als Koordinationsstelle richteten wir im Mai wieder gemeinsam mit dem BüZ eine Tagung in der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule Göttingen-Geismar aus. Die Dimensionen vergrößerten sich unsererseits ein wenig und so kamen über 50 SchülerInnen aus 28 Schulen zu gemeinsamen Workshops und Austauschphasen zusammen, teils auch mit den LehrerInnen des BüZ. Das Ergebnis dieser Tagung waren motivierte SchülerInnen, die mit unserer Unterstützung Austausche planten und sich in Zukunft in ganz Deutschland vernetzen.


Bericht zur Tagung 2019 in Göttingen

2019

Vereinsgründung “Koordinationsstelle BlickRichtungVielfalt”

Was sich über die letzten Monate bereits abgezeichnet hatte, wurde nun formell festgehalten: Neben den vielen Schülerinnen und Schüler, die Bestand eines Austausches innerhalb unseres Netzwerks waren, gibt es doch einige, die sich weitergehender und über ihre Schule hinaus einbringen wollen. Einerseits um die Austauschidee weiterzutragen und andere Jugendliche dafür zu begeistern – andererseits um konkrete Austauschvorhaben mit dem eigenen Erfahrungswissen oder auch finanziellen Mitteln zu unterstützen. Das Team der Koordinationsstelle wird dadurch zu einer wichtigen Unterstützungseinheit für das Netzwerk.


Kurzbericht zur Vereinsgründung 2019

2018

Erster Medienkontakt

Beschränkte sich die Reichweite der Austausche bisher nur auf die beteiligten Schulen, konnte im Frühjahr unser Anliegen endlich einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden. Michael Bartsch von taz porträtierte die Auswertungsrunde der Schülerinnen und Schüler aus Bielefeld und Rostock, die 2018 in Jena zu Besuch waren:

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5490009/

2017

Berliner Check Up

Wurde damals bei der Jenaer Begründung die Website in ihrer groben Struktur entworfen, ging es nun darum, die jeweiligen Bereiche mit Leben zu füllen: Handreichungen, Formulare und Tipps wurden auf Basis vergangener Austausche zusammengestellt. Zudem wurden Werbestrategien per Mail und im Printformat geplant und konkrete Kooperationen auf der anschließenden Tagung “Oberstufe neu gestalten” angegangen.

Bericht zum Berliner Check Up 2017

Bericht zum Tagungsbesuch “Oberstufe neu gestalten” 2017

Bericht zur Kooperation mit den Zukunftsschulen NRW

2016

Jenaer Begründung

Was überhaupt unter einer Website als Kommunikations- und Vernetzungsplattform verstanden werden kann, war Inhalt eines kleinen “follow ups” in Jena. Von der Gestaltung eines eigenen Logos bis zu Verfahrenweisen für die Einbindung interessierter Schülerinnen und Schüler wurde alles diskutiert, was zum Aufbau eines eigenen Webauftritts nötig ist.

Bericht zur Jenaer Begründung 2016

2016

BüZ-Tagung und Positionierung

Seit der Vernetzungstagung in Bielfeld stand die Frage im Raum, inwiefern wir Bestandteil des BüZ-Netzwerks sein wollen und welche Arbeitsweisen zu uns passen. Um dies zu klären aber auch um weitere interessierte Schülerinnen und Schüler unsere Austauscherfahrung vorzustellen, fand gemeinsam mit dem BüZ eine verschränkte Tagung in der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule Göttingen-Geismar statt, die sowohl gemeinsame Workshopphasen als auch eigene Besprechungen vorsah. Das Ergebnis dieser drei intensiven Tage war eine namentliche und konzeptionelle Eigenständigkeit (nicht mehr Schüler- oder Lernenden BüZ, sondern BlickRichtungVielfalt). Der Fokus sollte von nun an auf einmalige Austausche liegen und Schülerinnen und Schüler jeder Schulform in Deutschland ansprechen. Eine Verpflichtung der Schule zu einem bestimmten Selbstverständnis wie der BüZ es einfordert, wurde bewusst abgelegt. Gleichwohl wurde eine weitere Zusammenarbeit und ein reger Kontaktaustausch zwischen den Netzwerken vereinbahrt. Am Ende der Tagung wurde feierlich die neue Website als zukünftige Vernetzungsplattform eingeweiht.

Bericht zur Tagung in Göttingen 2016

2015

Erste Vernetzungstagung in Bielefeld

Um sich über die Austauscherfahrungen der bisher aktiven Schulen ins Gespräch zu kommen und um weitere interessierte Schulen einzubinden, laden die Kollegiatinnen und Kollegiaten des Oberstufenkollegs in Bielefeld Ende 2015 zu einem ersten Vernetzungstreffen ein. Ein Fundament zur bundesweiten Arbeit wird verfasst und erste Ideen eines Austauschnetzwerks werden gesammelt.

Bericht zur Fundamentlegung in Bielefeld 2015

2013

Austauschachse Göttingen-Greiz

Die Beteiligten der ersten Austauschachse verstehen sich zunehmend als Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler anderer BüZ-Schulen, die ebenfalls solche Schulbesuche ausprobieren wollen. Eine Emailadresse wird zur Vermittlung eingerichtet und über das BüZ-Netzwerk verbreitet. So kann eine weitere Austauschachse etabliert werden, in welcher sich Schülerinnen und Schüler der Georg-Christop-Lichtenberg-Gesamtschule Göttingen-Geismar und der Freien Elstertalschule in Greiz in der Austauschpraxis ausprobieren.

2011

Austauschachse Jena-Bielefeld

In Anlehnung an die regelmäßigen Hospitationen des Schulverbund “Blick über den Zaun” (kurz BüZ) beginnen Schülerinnen und Schüler der Jenaplanschule Jena sowie dem Oberstufenkolleg in Bielefeld gegenseitig ihre Schulen zu besuchen. Diese Austausche orientieren sich noch stark an den Verfahrensweisen des BüZ, sind teilweise auch curricular eingehegt und verstehen sich als Schülervariante des BüZ. Eine Kollegiatin fasst die bis heute bestehende Idee erstmalig zusammen:

„Die Idee ist ein von SchülerInnen selbständig organisiertes und durchgeführtes Begegnungs-Projekt an reformpädagogisch orientierten Schulen. […] Das Ziel ist ein Austausch zwischen SchülerInnen bei dem über den „Zaun“ von verschiedenen Schulformen geblickt wird, um die eigene Schule zu einem Lernort und Lebensraum zu entwickeln, in dem jeder gerne lernt.“